Schlagwort: Schatzsuche

Am Anfang war ein Satz

Mini-Origamis stehen im Gras und gucken auf eine kleine Schatzkarte. Ein lila Delfin, blauer Schmetterling, roter Kolibri, lila Elefant und grauer Hase.

Die Geschichte zu Miniatur-Schatzsuche -Origamis.

Es begann mit einem Bild. Ich war spazieren, hatte nach Jahren ein wenig mit der alten Spiegelreflexkamera rumprobiert und unter anderem kam dieses Makro-Bild dabei heraus:

vertrocknete Ahorn-Früchte in einer Makroaufnahme auf einem Bett aus Moos. Eine Frucht liegt wie ein Schmetterling mit flatternden Flügeln auf anderen.

Eine vertrocknete Ahorn-Frucht, ein Nasenkleber, wie wir es als Kinder nannten, auf einer vermoosten Betonfläche. Ich dachte über Perspektiven nach und darüber, wie groß kleine Dinge wirken können, wenn man sie aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Meine Tochter jedoch sah das Bild und meinte nur trocken: „Das wäre erst richtig gut gewesen, wenn da noch eine Mini-Schatzkarte mit drauf wäre.“

Dieser eine Satz war der Ursprung. Es kam eins zum anderen. In meinem Kopf, in ihrem Kopf. Erst nur ganz vage. Mini-Schatzkarte. Mini-Welt. Miniaturen. Ich scribbelte eine erste Miniatur-Schatzsuchen-Idee auf Papier. Bei der nächsten Wettergelegenheit ging ich raus und machte ein paar Fotos. Die Schatzkarte gefiel mir aber noch gar nicht. Also machte ich eine bessere Karte und schrieb die Idee für die Miniaturschatzsuche hier im Blog auf.

Eine kleine, angekokelte Schatzkarte steckt zwischen lilafarbenen Krokussen.

Parallel entstand durch den mir immer noch im Kopf rumschwirrenden Satz meiner Tochter aber noch etwas anderes: Ich entdeckte die Origamis. Mehr als die typischen Kinderfaltereien wie Papierhut und Papierboot hatte ich noch nie gemacht. Aber jetzt fing ich damit an. Mir ging es immer noch um das Miniaturformat. Wegen der Fotos. Um Kleines aus anderen Blickwinkeln zu betrachten und es groß zu machen. Oder so. Genau wußte ich es selbst nicht und fing an zu basteln. Als erste Fingerübung das klassische Boot im Mini-Format.

Ein kleines blaues Papierboot auf einem Stück Rinde in einem Bach. Links daneben ein abgebrochener Zweig, schräg rechts dahinter unscharf etwas Gras.

Dann kamen Schmetterlinge, Kolibri, Elefant und noch ein paar mehr. Der kleine Elefant ist mir wirklich ans Herz gewachsen, er hat mich angeguckt und aufgefordert, ihn mitzunehmen. Auf Instagram taucht er jetzt immer mal wieder auf, wie er mich begleitet. Inzwischen sieht er schon ein wenig mitgenommen aus. Als er mit seinen Minigami-Freunden auf Schatzsuche ging, stürzte er in ein kleines Loch, welches für ihn ein riesiger Krater war. Für mich aber doch eben nur ein Loch, zu eng, um ihn mit den Fingern wieder rauszuholen. Mit Zweigen gelang es mir dann doch, so dass er mich weiter begleiten kann.

Ein blauer Mini-Origami-Schmetterling sitzt auf einem Gänseblümchen.
Ein lila Mini-Origami-Elefant riecht an einem Gänseblümchen.
Ein roter Mini-Origami Kolibri aus Glanzpapier steckt den Schnabel in die Mitte einer weißen Rosenblüte.

Aber die Miniatur-Schatzsuche, die ließ mich auch weiter nicht los und so wurde am Ende ein fertiges Produkt für den Geburtstagsschatz-Shop daraus. Die kleine Maus besucht ihre Freunde. Es war übrigens nicht mit Absicht geplant eine Mini-Schatzsuche auch mit einem eher kleinen Tier umzusetzen. Das ergab sich einfach so. Bei „klein“ hatte ich eher an das aktuelle Thema Bienen oder auch an Schmetterlinge gedacht.

Die kleinen Rätselzettel der Miniaturschatzsuche liegen gefächert auf einem Holztisch. Darunter zwei Buntstifte, orange und schwarz. Die Rätsel enthalten kurze Texte, sowie Maus- und Käsebilder.

Meine Tochter hatte dann noch eine weitere tolle Idee als Abschluß der Miniatur-Schatzsuche: Mini-Marshmellows auf Zahnstochern über Teelichtern grillen. Außerdem meint sie, mit den Origamis könnte ich auch noch eine richtige Schatzsuche machen. Die Idee, worum es da gehen könnte, lieferte sie auch direkt mit. Ich denke jetzt über die Umsetzung nach…

Mini-Origamis stehen im Gras und gucken auf eine kleine Schatzkarte. Ein lila Delfin, blauer Schmetterling, roter Kolibri, lila Elefant und grauer Hase.

Neu im Shop: Miniaturschatzsuche

Die kleinen Rätselzettel der Miniaturschatzsuche liegen gefächert auf einem Holztisch. Darunter zwei Buntstifte, orange und schwarz. Die Rätsel enthalten kurze Texte, sowie Maus- und Käsebilder.

Ich habe die Idee der Miniaturschatzsuche in eine kleine Geburtstagsschatz-Schatzsuche verwandelt. Die kleine Maus besucht ihre Freunde, weiß zunächst nicht, wo die wohnen, muss ihr Käsestück finden und noch ein wenig mehr. Kleine Rätsel mit einer sehr kurzen, einfachen Geschichte drumherum. Die einzelnen Rätselzettelchen sind 7×8 cm groß.

Durch das Mini-Format läßt sich diese Schatzsuche auch prima in der Wohnung oder in einem begrenzten Umfeld durchführen.

Ab sofort im Shop 🙂

Idee: Back- oder Kochschatzsuche

Schokoladen-Cookies liegen auf einer Schatzkarte

Bei schlechtem Wetter bietet es sich an, eine Schatzsuche in der Wohnung zu machen. Wie wäre es mit einer Schatzsuche, bei der die Kinder kochen oder backen? Dann sind die Kinder beschäftigt, können suchen, Rätsel raten und sich ihr Essen danach selbst zubereiten. 

Suchen Sie sich zunächst ein Rezept raus, welches sich eignet, um es mit mehreren Kindern kochen bzw. backen zu können. Kekse, Plätzchen, oder auch Cupcakes und Cake Pops sind da zum Beispiel gut geeignet. Und wenn was übrig bleibt, nehmen die Kinder einfach noch welche mit nach Hause. Belegen sie Mini-Pizzen, wenn es zum Abschluß etwas einfaches Warmes geben soll. Da kann jedes Kind sich selbst aussuchen, was es auf seine Pizza haben möchte. 

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Beispiel: Feenschatzsuche mit Einhorn

Das Einhorn kommt zur Geburtstagsfeier.

Ein Rückblick auf die Feenparty zum 5,5ten Geburtstag meiner Tochter. Sie war 2010 ein voller Erfolg. Wir wissen seitdem: Es gibt sie. Echte Feen und echte Einhörner. Sie waren nämlich da und haben die Kinder auf ihre erste Feen- (und Zauberlehrlings-) Prüfung geschickt.

Was für ein toller Nachmittag. Fanden die Kinder. Überdreht bis zum geht nicht mehr waren sie, als wir zur Schatzsuche aufbrachen und da plötzlich eine Fee mit ihrem Einhorn angeritten kam. Sie hatte etwas von einer Feenparty gehört und da mußte sie vorbeikommen, damit die kleinen Feen und der kleine Zauberlehrling (ein Junge war eingeladen) auch wirkliche Feen werden können. 

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Neu: Schatzsuche Wald

Ausschnitt aus der Schatzsuche Wald

Neu im Shop: „Entdeckungstour im Wald“.
Eine Schatzsuche zum Thema Wald für Kinder im Alter von ca. 5-6 Jahren. Die Kinder begleiten Jana und ihren großen Bruder Jonas in den Wald. Jonas hat dort mal eine Hütte gebaut, die er seiner Schwester zeigen möchte. Unterwegs entdecken die Geschwister so einiges. Die Kinder begleiten die Geschichte und lösen dabei die passenden Rätsel. Wo hat das Eichhörnchen wohl seine Vorräte versteckt? Zu welchem Tier gehören die Spuren? Welcher Baum war der Älteste?

Bis Ende August gibt es die Schatzsuche Wald zum Einführungspreis.

Escape-Room selbstgemacht

Mein Ex-Mann hatte Geburtstag – und keine Wünsche. Normalerweise fällt mir immer ein Geschenk ein. Dieses Mal aber nicht und das kratzte an meinem Ego. Last Minute, einen Tag vorher, hatte ich dann die Idee: Er bekommt ganz langweilig einen Gutschein. Den muss er vorher jedoch aus einer mit Zahlenschloß pseudo-gesicherten Schatzkiste befreien. In Anbetracht der Kürze der Zeit improvisierte ich gewaltig, innerhalb von ca. einer Stunde waren die Rätsel-Ideen gesammelt. Am Nachmittag arbeitete ich das Ganze mit meiner Tochter zusammen aus. Mein Arbeitszimmer wurde kurzerhand zweckentfremdet und in eine Art Escape-Room umgewandelt. Wobei Geburtstagskind Olaf nicht aus dem Raum entkommen, sondern eben die Zahlenkombination für die Schatztruhe finden musste. 

verschlossene Schatzkiste

Als Thema nahmen wir einfach Olaf selbst, alle Rätsel hatten einen Bezug zu ihm. Ich verschachtelte Hinweise, am Ende kamen insgesamt vier Schlösser zum Einsatz. Das Gemeine war zunächst, dass ein echter Escape Room immer nur für diesen Zweck eingerichtet wird, unsere Geburtstagsüberraschung aber im normalen Arbeitszimmer eingebaut wurde, in dem ohnehin einiges kreuz und quer rumliegt. Erhöhter Schwierigkeitsgrad also für jemanden, der so gut wie nie in dem Raum ist. Woher soll er direkt unterscheiden, was da sowieso rumliegt und was zu seinem Rätsel gehört? Dass wir Hilfestellung würden leisten müssen, war klar.

Das Anfangsrätsel lag allerdings sehr offensichtlich auf dem Schreibtisch und war von Töchterchen erdacht. Das Oldenburger-(Fast-)Küstenkind musste Muschelreihen fortsetzen. Die Muscheln, die als nächste an der Reihe wären, musste er allerdings im Raum suchen. Das sorgte für einige Heiterkeit, weil er manchmal direkt davor stand, ohne die Muscheln, den Seestern, den Seehund wahrzunehmen. Falsche Muscheln hatten wir auch im Raum platziert. Welche Muschel als nächstes kommen würde, hatte er aber ziemlich zügig erkannt.

Muschel-Reihen-Rätsel

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Beispiel: Schatzsuche Natur

Kompass für Kinder

Schatzsucher-im-WaldTöchterchen wünscht sich jedes Jahr ein Thema zur Geburtstagsfeier-Schatzsuche, ein Jahr hieß es »Natur«. 
Das war eine Herausforderung, rein fachlich bin ich da eher wenig gebildet, auch wenn ich gerne draußen im Wald bin. Außerdem fehlte mir aus diversen Gründen die sonst gewohnte Vorbereitungszeit.
Mir blieb letztlich ein Vormittag, eine geeignete Strecke auszusuchen und diese mit Rätseln zu füllen. Wenigstens grobe Ideen konnte ich mir schon vorher ausdenken. Zum Glück hatten wir für Schatzsuchen in der Natur die ideale Wohnlage.

Seit unserem Feengeburtstag gehört auch eine optisch passende Gestaltung des abendlichen Essens zur Geburtstagsfeier dazu. Da habe ich dieses Jahr unter anderem die Ideen des erwähnten Feengeburtstages „recycelt“.

Die Schatzsuche
findet bei uns immer in irgendeiner Form mit Rätseln statt. Statt Schatzkarte werden die Kinder von einer Station zur nächsten geschickt. Das hat sich hier bewährt. Beim Motto Natur hieß es für die Kids grundsätzlich immer wieder: Augen und Ohren auf. Was seht ihr? Was hört ihr? Sie bekamen ein paar Aufgabe gestellt, die sich über die gesamte Suche erstreckten. Sie sollten Bastelmaterial sammeln. Tannenzapfen, Gräser, Moos, was immer sie entdeckten und woraus sie meinten, etwas basteln zu können. Auch sollten sie von verschiedenen Bäumen und Büschen Blätter einsammeln, die sie dann anschließend bestimmen konnten. Leider fing es auf halber Strecke teilweise ganz ordentlich an zu regnen, aber die Mädchen waren alle wetterfest angezogen.

Ausgerüstet mit einer Manomama Tasche von dm, einer Becherlupe und etwas Reiseproviant, ging es los. Eine Horde aufgeregt schnatternder Mädchen machte sich zunächst auf die (einfache) Suche nach einer Gruppe von vier Tannen, wo sich der nächste Zettel versteckte. Nebenbei wurde direkt alles mögliche an Kleintieren und Pflanzen eingesammelt und in den Becherlupen betrachtet.
Ein paar der Aufgaben und Rätsel, die die Kinder lösen mußten, um ihren Weg zu finden:

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Verstecke für Rätsel und Hinweise

halb verfallenes, zugewachsenes Holztor

Die Schatzsuche ist geplant, die Strecke gefunden. Nun heißt es, die Zwischenstationen festzulegen und damit müssen auch Verstecke für die Hinweise und Rätsel gefunden werden. Die Zettel lassen sich auf unterschiedlichste Größe falten oder auch zusammenrollen. Damit passen sie in viele kleine Lücken und Ritzen. Halten Sie die Augen offen, sehen Sie sich auf ihrem Weg um. Wollen Sie ein Rätsel an einem belebten Ort verstecken, gucken Sie besser etwas abseits nach einem Versteck, um zu vermeiden, dass jemand anderes den Hinweis zuerst findet. Suchen Sie sich die Verstecke schon bei der Planung aus, machen Sie sich Fotos zur Erinnerung. Verstecken Sie die Hinweise allerdings erst so spät wie möglich vor der Schatzsuche selbst. An feuchten Tagen empfiehlt es sich, die Zettel vor Durchweichen durch Feuchtigkeit zu schützen. 

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