Schlagwort: Schnitzeljagd

Schatzsuche: Und wo geht es weiter?

Eine rote Schliefe mit weißem Muster hängt an einem Ast.

Die Schatzsuche oder Schnitzeljagd ist geplant, aber wie finden die Kinder nun ihren Weg? Eine Möglichkeit: die Schatzkarte. Eine andere sind Wegweiser, die Sie auf der Strecke verteilen. Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten. Klassisch wie im Bild oben mit einer Schleife, Luftballon etc. Die sind dann je nach Größe und Farbe schön auffällig. Wobei – sehen Sie die große rote Schleife im nächsten Bild?

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Wegweiser-Serie

Auf einem gepflasterten Weg sind drei Pfeile mit Straßenmalkreide aufgemalt. Ein roter nach links, ein blauer geradeaus und ein grüner nach rechts.

Für alle, die sich Gedanken über sichtbare Wegweiser bei Schatzsuchen oder Schnitzeljagden machen, habe ich eine kleine Wochenendserie auf Facebook und Instagram gestartet. Da gibt es mal Vorschläge, wie sich klassische Hinweise etwas abwechslungsreicher gestalten lassen, mal komplizierteres. Oder wüßten Sie beim Bild oben einfach so, welchem Pfeil Sie folgen sollen? Die Auflösung gibt es in den Social-Media-Kanälen, bei denen ich mich natürlich auch über weitere Follower freue.

Am Anfang war ein Satz

Mini-Origamis stehen im Gras und gucken auf eine kleine Schatzkarte. Ein lila Delfin, blauer Schmetterling, roter Kolibri, lila Elefant und grauer Hase.

Die Geschichte zu Miniatur-Schatzsuche -Origamis.

Es begann mit einem Bild. Ich war spazieren, hatte nach Jahren ein wenig mit der alten Spiegelreflexkamera rumprobiert und unter anderem kam dieses Makro-Bild dabei heraus:

vertrocknete Ahorn-Früchte in einer Makroaufnahme auf einem Bett aus Moos. Eine Frucht liegt wie ein Schmetterling mit flatternden Flügeln auf anderen.

Eine vertrocknete Ahorn-Frucht, ein Nasenkleber, wie wir es als Kinder nannten, auf einer vermoosten Betonfläche. Ich dachte über Perspektiven nach und darüber, wie groß kleine Dinge wirken können, wenn man sie aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Meine Tochter jedoch sah das Bild und meinte nur trocken: „Das wäre erst richtig gut gewesen, wenn da noch eine Mini-Schatzkarte mit drauf wäre.“

Dieser eine Satz war der Ursprung. Es kam eins zum anderen. In meinem Kopf, in ihrem Kopf. Erst nur ganz vage. Mini-Schatzkarte. Mini-Welt. Miniaturen. Ich scribbelte eine erste Miniatur-Schatzsuchen-Idee auf Papier. Bei der nächsten Wettergelegenheit ging ich raus und machte ein paar Fotos. Die Schatzkarte gefiel mir aber noch gar nicht. Also machte ich eine bessere Karte und schrieb die Idee für die Miniaturschatzsuche hier im Blog auf.

Eine kleine, angekokelte Schatzkarte steckt zwischen lilafarbenen Krokussen.

Parallel entstand durch den mir immer noch im Kopf rumschwirrenden Satz meiner Tochter aber noch etwas anderes: Ich entdeckte die Origamis. Mehr als die typischen Kinderfaltereien wie Papierhut und Papierboot hatte ich noch nie gemacht. Aber jetzt fing ich damit an. Mir ging es immer noch um das Miniaturformat. Wegen der Fotos. Um Kleines aus anderen Blickwinkeln zu betrachten und es groß zu machen. Oder so. Genau wußte ich es selbst nicht und fing an zu basteln. Als erste Fingerübung das klassische Boot im Mini-Format.

Ein kleines blaues Papierboot auf einem Stück Rinde in einem Bach. Links daneben ein abgebrochener Zweig, schräg rechts dahinter unscharf etwas Gras.

Dann kamen Schmetterlinge, Kolibri, Elefant und noch ein paar mehr. Der kleine Elefant ist mir wirklich ans Herz gewachsen, er hat mich angeguckt und aufgefordert, ihn mitzunehmen. Auf Instagram taucht er jetzt immer mal wieder auf, wie er mich begleitet. Inzwischen sieht er schon ein wenig mitgenommen aus. Als er mit seinen Minigami-Freunden auf Schatzsuche ging, stürzte er in ein kleines Loch, welches für ihn ein riesiger Krater war. Für mich aber doch eben nur ein Loch, zu eng, um ihn mit den Fingern wieder rauszuholen. Mit Zweigen gelang es mir dann doch, so dass er mich weiter begleiten kann.

Ein blauer Mini-Origami-Schmetterling sitzt auf einem Gänseblümchen.
Ein lila Mini-Origami-Elefant riecht an einem Gänseblümchen.
Ein roter Mini-Origami Kolibri aus Glanzpapier steckt den Schnabel in die Mitte einer weißen Rosenblüte.

Aber die Miniatur-Schatzsuche, die ließ mich auch weiter nicht los und so wurde am Ende ein fertiges Produkt für den Geburtstagsschatz-Shop daraus. Die kleine Maus besucht ihre Freunde. Es war übrigens nicht mit Absicht geplant eine Mini-Schatzsuche auch mit einem eher kleinen Tier umzusetzen. Das ergab sich einfach so. Bei „klein“ hatte ich eher an das aktuelle Thema Bienen oder auch an Schmetterlinge gedacht.

Die kleinen Rätselzettel der Miniaturschatzsuche liegen gefächert auf einem Holztisch. Darunter zwei Buntstifte, orange und schwarz. Die Rätsel enthalten kurze Texte, sowie Maus- und Käsebilder.

Meine Tochter hatte dann noch eine weitere tolle Idee als Abschluß der Miniatur-Schatzsuche: Mini-Marshmellows auf Zahnstochern über Teelichtern grillen. Außerdem meint sie, mit den Origamis könnte ich auch noch eine richtige Schatzsuche machen. Die Idee, worum es da gehen könnte, lieferte sie auch direkt mit. Ich denke jetzt über die Umsetzung nach…

Mini-Origamis stehen im Gras und gucken auf eine kleine Schatzkarte. Ein lila Delfin, blauer Schmetterling, roter Kolibri, lila Elefant und grauer Hase.

Neu im Shop: Miniaturschatzsuche

Die kleinen Rätselzettel der Miniaturschatzsuche liegen gefächert auf einem Holztisch. Darunter zwei Buntstifte, orange und schwarz. Die Rätsel enthalten kurze Texte, sowie Maus- und Käsebilder.

Ich habe die Idee der Miniaturschatzsuche in eine kleine Geburtstagsschatz-Schatzsuche verwandelt. Die kleine Maus besucht ihre Freunde, weiß zunächst nicht, wo die wohnen, muss ihr Käsestück finden und noch ein wenig mehr. Kleine Rätsel mit einer sehr kurzen, einfachen Geschichte drumherum. Die einzelnen Rätselzettelchen sind 7×8 cm groß.

Durch das Mini-Format läßt sich diese Schatzsuche auch prima in der Wohnung oder in einem begrenzten Umfeld durchführen.

Ab sofort im Shop 🙂