Schatzkarte und Alternativen in Ausschnitten.

Alternativen zur Schatzkarte

Eine Schatzkarte gehört zu einer Schatzsuche dazu. Unbedingt! Oder doch nicht? Hier bei Geburtstagsschatz haben die Schatzsuchen immer auch Paralellen zur Schnitzeljagd. Die Kinder lösen an mehreren Stationen Rätsel. Hierfür können Sie ihnen eben eine Schatzkarte in die Hand geben, die sie etappenweise dem Schatz näher bringt. Oder man gibt die Schatzkarte nur für eine Etappe mit, die letzte, die zum Schatz führt zum Beispiel. Aber was macht man vorher?

Wir haben unsere eigenen Schatzsuchen immer so gestaltet, dass die Rätsel die Wege verbunden haben. Das ist direkt nur möglich, wenn man sich die Schatzsuchen komplett anhand des Weges ausdenkt. Ideal ist es, wenn die Rätsel dann den Bezug zum Motto der Geburtstagsparty haben.

Beispiele:

  • Ein Gitterrätsel kann als Lösungswort die Richtung enthalten.
  • Gerade bei Detektivschatzsuchen kann man prima Hinweise in Codes verstecken. Schreiben sie einen Satz in Zahlen auf. A=1, B=2, C=3. Wenn Sie das etwas komplizierter gestalten wollen, verschieben sie die Reihenfolge und machen zum Beispiel A=8, B=9, C=10. Oder schreiben Sie im Morsealphabet. Sind die Kinder so alt, dass sie Smartphones dabei haben, werden sie die Morsezeichen schnell finden. Klassisch können Sie einen Zettel damit aber auch zusätzlich verstecken, oder den Kindern schon an einem anderen Ort ohne Erklärung gegeben haben. Nicht direkt dazuschreiben, das ist langweilig.
  • Sie können ein Labyrinth malen (oder sich aus Labyrinth-Malvorlagen ein eigenes basteln) und als Ziele entsprechend verschiedene Orte der Umgebung angeben. Wohin das Labyrinth führt, dahin führt auch der weitere Weg.
  • Schicken Sie die Kinder mit Bildern zum nächsten Versteck. Diese Bilder können Sie auch zerschneiden und erstmal zusammen puzzeln lassen. Fotos eignen sich auch gut bei einer Schatzsuche im Haus. Fotografieren sie nur Details des Verstecks, von einer Schranktür zum Beispiel den Griff, ein Blatt einer Pflanze, den Ausschnitt eines Buchrückens, o.ä.
  • Flüstern sie den Ort mit Stiller Post weiter. Am besten in mehreren Worten, aus unterschiedlichen Richtungen, sonst weiß das erste Kind vermutlich alles, denn das hört ja noch das Original.
  • Geben Sie Rechenaufgaben, wie viele Schritte die Kinder in eine bestimmte Richtung weitergehen müssen. Achtung hierbei: Achten Sie vor der Planung darauf, wie die Schrittlänge Ihres Kindes im Verhältnis zu Ihrer eigenen ist.
  • Stellen Sie Aufgaben. Soundsoviele Bocksprünge in die eine Richtung, x Mal hüpfen in die andere. Das können Sie auch variieren, indem Sie jeweils 2 Kinder an den Beine zusammenbinden, oder den altbekannten Eierlauf dabei machen lassen. 
  • Machen Sie ein Quiz zum Thema der Schatzsuche, geben Antwortmöglichkeiten mit Lösungsbuchstaben vor, so dass aus den richtigen Buchstaben der nächste Hinweis entsteht. Oder schreiben Sie a), b) c) dazu und geben Sie nachdem die Kinder es gelöst haben, einen Lösungsbogen, auf dem Satzteile hinter den Lösungsbuchstaben stehen. Auch hinter den falschen. Dann können sie längere Texte verpacken und den Hinweis vielleicht auch noch ein wenig rätselhaft ausdrücken. Das geht natürlich nur mit Kindern, die schon lesen können.
  • Für jüngere Kinder fällt Ihnen vielleicht ein Bilderrätsel ein?
  • Umschreiben Sie den Ort des nächsten Verstecks. Ein Baum kann zum Beispiel sein „Die Eichhörnchen rennen blitzschnell daran hoch“, eine Straßenlampe „von oben leuchtet ein Licht“, eine Bank „ein Ort zum Ausruhen“, als Tipps für kleinere Kinder.
  • Größere Kinder mit Smartphone können sie per GPS Daten weiterschicken.

Bei den Geburtstagsschatz-Schatzsuchen bekommen Sie auch für viele Rätsel passende Vorschläge auf dem Lösungsblatt mitgeliefert. Diese können natürlich von mir nicht an Ihren speziellen Weg angepaßt sein, aber Sie können es anhand der Ideen umsetzen. Oder Sie nutzen die typische Schatzkarte.

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